Primarstufe mit Kindergarten

Kindergarten (bitte anklicken)

Ab dem Schuljahr 2014/15 dauert die Primarschule sechs Jahre und umfasst die 1. bis 6. Klasse.

Übertritt aus dem Kindergarten

Die Kindergartenlehrperson empfiehlt das Kind am Ende des Kindergartens zum Übertritt in die Primarschule (Empfehlungsverfahren). Wenn zwischen den Eltern und der Schule keine Einigung zustande kommt, so liegt der Entscheid über den Übertritt in die Primarschule bei der Schulpflege.

Grundsätzliches

In den ersten Schuljahren werden die Persönlichkeit des Kindes sowie sein Sinn für gemeinschaftliches Arbeiten gestärkt und Fertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen vermittelt. Besondere Sorgfalt wird auf die Entfaltung im Bereich der musischen Fächer Musik, Gestalten und Bewegung & Sport gelegt. Nach und nach wird ein grösseres Gewicht auf Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit gelegt.

Der Unterricht berücksichtigt den unterschiedlichen Stand der Lernfähigkeiten und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler durch die Differenzierung des Lernangebots. Zu den individuellen Lernprozessen gehören Teilschritte in Partner- und Teamarbeit. Ermutigung, Anerkennung, Fehlertoleranz und Abwechslung bei den Lernformen unterstützen den Lernprozess.
Die Lernziele und Lerninhalte der Primarschule sind im Lehrplan der Volksschule festgelegt.

Besondere schulische Bedürfnisse

Das Schulgesetz legt fest, dass für Kinder und Jugendliche mit besonderen schulischen Bedürfnissen eine spezielle Förderung angeboten wird.

Die Schulpflege entscheidet, ob Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten  mit heilpädagogischer Unterstützung in Regelklassen (IHP) gefördert werden sollen.

Die Schulpflege entscheidet, ob Kinder und Jugendliche mit einem ausgewiesenen Sonderschulungsbedarf in der Sonderschule oder in der Regelklasse mit zusätzlicher Unterstützung (verstärkte Massnahmen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen) gefördert werden.

Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen können in der Regelklasse mit geeigneter Unterstützung (Begabungsförderung)gefördert werden.

Schülerinnen und Schüler, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, erhalten während einer bestimmten Zeit zusätzliche Unterstützung (Deutsch als Zweitsprache DaZ) beim Erlernen der deutschen Sprache. Quelle www.ag.ch

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